Zahnimplantate – Der erste Eindruck zählt!

„You never get a second chance to make a first impression”

Der erste Eindruck zählt! Das Gesicht ist die Visitenkarte des Menschen. Wenn wir uns einen fremden Menschen ansehen schauen wir zuerst in sein Gesicht. Es entsteht ein erster Eindruck, wir den uns ein erstes Urteil. Bei der individuellen Ausdruckskraft spielen Form und Mimik des Gesichtes, Lächeln – also Mund und Zähne – eine entscheidende Rolle.

Wahrung und Wiederherstellung des Dreiklangs von Gesundheit, Vitalität und Schönheit im Gesicht stellen das Ziel der zahnärztlichen Tätigkeit dar.

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Für Ihr schönstes Lächeln: Zahnimplantate

Zahnverlust und seine Folgen: was können Zahnimplantate leisten?

Wenn der Zahn der Zeit an den eigenen Zähnen nagt, nagt das auch am Selbstbewusstsein und an der Lebensfreude!  Weiterlesen

Billiger Zahnersatz von Tschibo: was steckt dahinter?

Rabatt auf Zahnersatz – woher kommt die Kostenersparnis?

Seit kurzem bietet die Kaffee-Kette Tschibo eine Art Rabattkarte für Zahnersatz an. Für 24 Euro können Kunden für ein Jahr einen Rabatt auf Zahnersatz erwerben. Welches Konzept steckt hinter diesem Angebot?

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Zahnpasta im Test bei Stiftung Warentest

Neuer Produkttest der Stiftung Warentest zum Thema Prophylaxe – Grundlage für eine gute Zahnreinigung.

Beim Thema Professionelle Zahnreinigung werden wir oft in der Praxis von Patienten gefragt: „welche Zahnpasta ist für mich geeignet?“ Auf diese Frage gibt es aber leider keine Standard-Antwort. Zahnpasten gibt es heutzutage für viele am Markt, sie unterscheiden sich in Fluoridgehalt, Abrieb, Geschmack und Preis. Darüber hinaus existieren spezielle Pasten für schmerzempfindliche Zähne, säuregeschädigte Zähne und Patienten mit starkem Mundgeruch. Nicht zu empfehlen sind unserer Meinung nach Produkte ohne Fluoridgehalt, da ihnen die Karies-protektive Wirkung fehlt. Sie sind nicht in der Lage, verlorene Mineralien im Zahn zu ersetzen und beugen so der Kariesentstehung nicht vor.

Vor kurzem testete Stiftung Warentest verschiene Zahncremes und kam zu dem Ergebnis, dass ein guter Schutz für die Zähne nicht teuer sein muss. Die getesteten Cremes lagen zwischen 39 Cent und 4 Euro — während eine 39 Cent teure Creme mit dem Urteil „Sehr gut“ abschnitt, konnte sich eine 4 Euro teure Creme nicht beweisen und wurde sogar als „Mangelhaft“ bewertet aufgrund des fehlenden Fluoridgehalts.

Grundsätzlich wurden die Cremes in 3 Kategorien eingeteilt: Cremes mit hohem Abrieb, Cremes mit mittlerem Abrieb und Cremes mit niedrigem oder sehr niedrigem Abrieb. Sehr gut schnitt bei Cremes mit hohem Abrieb die „Lidl Dentalux Complex 3 Mint fresh“ ab. Aufgrund des hohen Putzkörpergehaltes ist sie jedoch nur für Patienten mit starken Verfärbungen (beispielsweise Raucher, Weintrinker, Teetrinken) und unempfindlichen Zähnen zu empfehlen. Bei den Cremes mit mittlerem Abrieb (für die meisten Patienten geeignet) konnten sich „Colgate Total original“, „Elmex Kariesschutz“, „Meridol Zahnpasta“ und „Rossmann Perlodent med“ mit einem „sehr gut“ beweisen. „Lavera Neutral Zahngel“ und „Sante Dental med Zahncreme Myrrhe“ fielen aufgrund des fehlenden Fluorids negativ auf und wurden als „mangelhaft“ eingestuft.

Bei Cremes mit niedrigem Abrieb lagen alle getesteten Cremes auf einem guten Niveau, nur das Produkt „Ajona“ wurde aufgrund des fehlenden Fluorids als „mangelhaft“ eingestuft.

Gute Erfahrungen haben wir in der Praxis auch mit der Zahncreme „Elmex sensitive professional“ gemacht, besonders bei Schmerz- und Temperaturempfindlichen Zähnen. Abschließend lässt sich sagen, dass eien gute Zahncreme nicht zwangsweise teuer sein muss. Wichtig ist, dass der Abrieb zu den Ernährungsgewohnheiten und zur Beschaffenheit des Zahnschmelzes passt. Gute Ergebnisse können nur mit fluoridhaltigen Produkten erreicht werden! Die kompletten Testergebnisse sind unter test.de verfügbar!

Testergebnisse aktueller elektrischer Zahnbürsten

Testergebnisse aktueller elektrischer Zahnbürsten: Stiftung Warentest informiert! Eine wichtige Hilfe zur Erhaltung Ihrer Mundgesundheit!

Was wurde getestet?

In dem Heft 4/2013 testet die Stiftung Warentest aktuelle am Markt erhältliche elektrische Zahnbürsten. Die getesteten Modelle lassen sich in rotierend und mit Schalltechnik putzende Modelle unterteilen. Weiterhin kann zwischen wiederaufladbaren und batteriebetriebenen Modellen unterschieden werden. Preislich liegen die getesteten Modelle zwischen 22 und 160 Euro, je nach Ausstattung und Modell.

Wie unterscheiden sich elektrische Zahnbürsten?

Drei der getesteten wiederaufladbaren Modelle schneiden mit einem sehr guten Putzergebnis ab, darunter zwei Schallzahnbürsten (Philips Sonicare Diamond Clean (Schalltechnologie), Curaprox Hydrosonic Dental Care (Schalltechnologie) und Oral-B Vitality Precision Clean (oszillierender Rundkopf). Mit Batterie betriebene Modelle schnitten generell schnlechter ab als die wiederaufladbare Konkurrenz.

Auch der Unterschied der verwendeten Putztechnik wird von Stiftung Warentest mithilfe eines computergesteuerten Putzsimulators getestet: Unterschiede in der Wirksamkeit beider Methoden sind nicht messbar, wohl aber ergeben sich Konsequenzen dur das unterschiedliche Design der Aufsätze: mit den runden rotierenden Köpfen brauchen Patienten deutlich mehr Zeit und Geduld, da die reinigende Oberfläche einfach kleiner ist. Beim länglichen Kopf einer Schallzahnbürste reicht weniger Präzision beim Putzen aus, um ein gleichwertiges Putzergebnis zu erreichen.

Ist eine elektrische Zahnbürste besser als eine Handzahnbürste?

Abschließend stellte Stiftung Warentest noch heraus, dass ein Putzvorgang mit einer elektrischen Zahnbürste nicht unbedingt Zeitersparnis bringt – die erfolderliche Putzzeit ist in etwa gleich mit einem Putzvorgang per Hand – aber es ist deutlich weniger Konzentration und motorisches Geschick als bei der Handzahnbürste von Nöten. Und jeder weiß: wer sich die Zähne putzt ist in der Regel müde – entweder morgens nach dem Aufstehen, im der „Fress-Narkose“ nach dem Mittagessen oder abends kurz vorm zu Bett gehen. Somit ist herauszustellen, dass sich die Ergebnisse aus dem Test auch mit unseren Erfahrungen in der Praxis decken. Patienten erreichen in der Regel die besten Putzergebnisse mit einer Schallzahnbürste. Auch ein Test im WiSO-Magazin (erhältlich in der ZDF Mediathek) kommt zu einem ähnlichen Ergebnisse.

Was ist mit meinen Zwischenräumen? Kann ich mir jetzt Zahnseide sparen?

Doch Aufgepasst: Wundermittel und Zauberstäbe sind auch elektrische Zahnbürsten nicht. Der ungemein wichtige Berech des Zahnzwischenraumes bleibt nach wie vor den Hilfsmitteln wie Zahnseide und Zwischenraumbürstchen überlassen. Ohne sie ist keine vollständige Zahnpflege möglich! Und auch die beste elektrische Zahnbürste reinigt schlecht, wenn der regelmäßige Austausch der Bürstenköpfe nicht statt findet! In diesem Sinne: viel Erfolg bei der perfekten häuslichen Zahnpflege.

(Kompletter Testbericht erhältlich auf www.test.de)

Für die perfekte Pflege sollten Sie regelmäßig zur professionellen Zahnreinigung kommen. Machen Sie noch heute einen Termin mit uns aus.

Auswirkungen der Prophylaxe beim implantologisch versorgten Patienten

Wie ist die Rolle von Zahnimplantaten heute zu beurteilen?

Implantate sind heute fester Bestandteil des Therapiekonzeptes der modernen restaurativen Zahnarztpraxis. Die Unterschiede zwischen natürlichem Zahn und Implantaten machen jedoch ein angepasstes Nachsorgekonzept notwendig, um die langfristige Erhaltung der Gesundheit der Implantate zu garantieren. Auch wenn in der Implantologie nach wie vor die chirurgischen und zahntechnischen Fragestellungen im Vordergrund stehen arbeitet man in letzter Zeit mit hohem Einsatz an der Entwicklung eines effektiven Nachsorgekonzeptes.

Was macht ein gutes Nachsorgeprogramm in der Zahnarztpraxis aus?

In unserer Praxis übernehmen nur hochspezialisierte Mitarbeiterinnen diese Aufgabe nach spezieller Weiterbildung! Dental-Hygienikerinnen (DH), Zahnmedizinische Fachangestellte (ZMF) und Zahnmedizinische Prophylaxeassitentinnen (ZMP) sorgen für eine exzellente Betreuung.

Zwar lässt sich so nicht jede Entzündung am Implantat (Periimplantitis) verhindern – nachweislich wird jedoch die Langzeitprognose der Implantate verbessert!

Wichtig im Rahmen einer gewissenhaften Nachsorge ist die regelmäßige Kontrolle der umgebenden Gewebe – messbar über die Erhebung von dazu zu Verfügung stehenden Indizes – sowie die intensive Beratung und Führung des Patienten bezüglich der eigenen Mundhygiene zuhause.

Muss ein Implantat auch einmal geröngt werden?

In sinnvollen Abständen angefertigte Röntgenbilder lassen uns eventuelle Verluste von Knochengewebe rechtzeitig erkennen und einer entsprechenden Therapie zuführen. So wird ein „Übersehen“ von letztlich gravierenden periimplantären Problemen weitest möglich vermieden!

Was muss ich als Patient tun um meine Implantate zu erhalten?

Der Patient erhält weiterhin ein Arsenal an individuell auf ihn abgestimmten Mundhygienehilfsmitteln, passend zu dem angefertigten Zahnersatz und seinen motorischen Fähigkeiten. Optimale Putztechniken werden eingeübt, die Bedeutung der Zwischenraumhygiene mittels Superfloss und Interdentalbürstchen wird verdeutlicht.

Nur im Team Patient – Zahnarzt – Prophylaxehelferin kann ein ideales Ergebnis erreicht werden. Patienten müssen für die Besonderheiten des implantatgetragenen Zahnersatzes sensibilisiert werden, nur so lässt sich ein Erfolg über eine lange Zeit vorher sagen!

Lassen Sie sich beraten und nehmen Sie teil an unserem Nachsorgeprogramm für eine langfristige Mundgesundheit: Ihre Beißerchen werden es Ihnen danken!

Professionelle Zahnreinigung für die Generation 50+

Die Bedeutung der Professionellen Zahnreinigung (PZR) für die Generation 50+: Altern – aber bitte mit Biss! In den kommenden zwei Jahrzehnten wird sich die Altersstruktur der deutschen Bevölkerung wesentlich verändern. Verantwortlich hierfür sind die anhaltend niedrige Geburtenziffer und die gleichzeitig stetig steigende Lebenserwartung. 47% der Bürger werden im Jahr 2020 über 50 Jahre sein. Zum Vergleich: im Jahre 2008 waren es noch 39%.

Was bedeutet das im Hinblick auf Zahnprophylaxe?

Nicht nur der Gesundheitsstatus bei älteren Menschen verändert sich, es gibt auch spezielle altersbedingte Erkrankungen im Mund- und Kieferbereich. So zeigt eine Statistik der Deutschen Mundgesundheitsstudie IV, dass vor allem bei älteren Menschen die Wurzelkaries gestiegen ist – bei den 65-74 jährigen bis zu 30%. Der lange Erhalt der Zähne bis ins hohe Alter ist der Grund dafür. Ferner neigen sie eher zu Parodontitis – bis zu 40% der Senioren sind daran erkrankt, also fast jeder zweite Mensch in dieser Altersgruppe! Aber handelt es sich bei diesen Zuständen um schicksalhafte Fügung?

Nein – ABER: die Professionelle Zahnreinigung spielt bei älteren Patienten eine gesteigerte Rolle! Nur regelmäßige Vorbeugung kann helfen, die Krankheiten zu verhindern oder frühzeitig zu bekämpfen!

Die Professionelle Zahnreinigung spielt bei älteren Patienten eine gesteigerte Rolle!

Einerseits machen vorhandene Prothesen, Implantate und sonstiger Zahnersatz eine regelmäßige Säuberung unverzichtbar, denn anhaftende Beläge können nachfolgend Entzündungen in der Mundhöhle verursachen, die auch andere Körperorgane schädigen können. Auch lassen gründliche Mundschleimhautkontrollen schon früh Anzeichen für eine Allgemeinerkrankung erkennen.

Ein verringerter Speichelfluss im Mund, oftmals medikamentös bedingt, erhöht das Risiko für Karies und Parodontitis – auch ein Grund für Mundgeruch. Wie kann so etwas behandelt werden? Mit einer regelmäßigen Professionellen Zahnreinigung! Betroffene Zähne können so frühzeitig einer adäquaten Behandlung zugeführt werden. Zähne bleiben so erhalten: jeder eigene Zahn ist Gold wert! Mit überschaubarem Aufwand und etwas Training lassen sich hier schlimmere Konsequenzen leicht vermeiden!

Wie kann so etwas behandelt werden? Mit einer regelmäßigen Professionellen Zahnreinigung!

Fazit: das Leben hinterlässt Spuren – auch in der Mundhöhle und an den Zähnen. Prophylaxe in Form einer Professionellen Zahnreinigung verschafft rechtzeitige Linderung der Problematik! Verzichten Sie nicht auf dieses „Plus“ an Gesundheut und Lebensqualität!

Sofortimplantation und Sofortbelastung von Implantaten

Vorstellung einer neuen Studie zum Thema „Sofortimplantation und Sofortbelastung von Implantaten in infizierten Bereichen“ (Autor: Meltzer, Alan M.)

Eine neue Studie im Fachmagazin „Parodontologie und restaurative Zahnheilkunde“ untersuchte den Einfluss dieser Faktoren im Hinblick auf die Erfolgsquote von gesetzten Implantaten im infizierten Bereich:

Diese Vorgehensweise wurde früher und wird auch heute noch von vielen implantologisch tätigen Zahnärzten als Kontraindikation dargestellt. Viele Autoren unterstellten, dass das Risiko eines Implantats, welches in einen infizierten Bereich gesetzt wird, nicht kontrollierbar ist. Auch hinsichtlich der Sofortbelastung von Implantaten waren und sind  viele Autoren kritisch eingestellt. Immer öfter wurde – auch im vergangenen Jahrzehnt – obiges Procedere untersucht, für gut befunden und erfolgreich in den Praxisalltag integriert.

So führen es auch wir in unserer Praxis seit 1992 erfolgreich durch. Wichtig ist hierbei eine strenge Indikationsstellung vor der Implantation. Nicht jedes Implantat lässt sich sofort in infizierte Bereiche setzen und belasten. Eine Entscheidung kann nur nach genauer Voruntersuchung und der Anfertigung von Röntgenbildern durch den behandelnden Zahnarzt erfolgen.

Es erschien im Oktober 2012 dazu folgender Beitrag im Fachmagazin „Parodontologie und restaurative Zahnheilkunde“ des Quintessenzverlages. Dieser Artikel befasst sich genau mit diesem Thema. Es folgt eine kurze Zusammenfassung des Inhaltes: „In letzter Zeit wurde die seit langem bestehende Auffassung, wonach aktive Infektionen eine Kontraindikation für Sofortimplantationen sind, in Frage gestellt. Es wurden nach Sofortimplantationen in infizierte Extraktionsalveolen mit Belastung durch ein Provisorium innerhalb von 36 Stunden hohe Implantat Überlebensraten ermittelt.

In dieser retrospektiven Studie wurden die Auswirkungen einer nicht okklusalen Belastung auf Implantate, die in gereinigte, parodontal oder endodontisch (also wurzelbehandelte) infizierte Extraktionsalveolen gesetzt worden waren, untersucht.

Insgesamt wurden die Ergebnisse von 77 Implantaten bei 63 Patienten über einen Zeitraum von drei bis 24 Monaten analysiert. Bei allen Patienten wurde initial die Primärstabilität (unabdingbar) erreicht. Ein Ausdrehmoment-Test drei bis vier Monate nach der Implantation ergab bei 76 von 77 Implantaten (98,7%) eine erfolgreiche Osseointegration.

Der englischsprachige Volltext des Artikels steht unter http://prd-de.quintessenz.de zur Verfügung und kann dort nachgelesen werden.