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Wurzelkanalbehandlung bei Ihrem Zahnarzt in München

Um die Wurzelbehandlung (auch Wurzelkanalbehandlung genannt) ranken sich viele Mythen und bei einigen Patienten verursacht der Gedanke daran bereits ein ungutes Gefühl. Aber dank unserer langjähriger Erfahrung und modernen Behandlungsmethoden können Sie auch dieser Behandlung ganz gelassen entgegen blicken

Wann benötigt ein Zahn eine Wurzelbehandlung?

Oft ist eine Wurzelbehandlung die einzige Möglichkeit, einen entzündeten Zahn zu retten und Sie von Zahnschmerzen zu befreien. Wenn sich der Zahnnerv entzündet, entstehen häufig extrem starke Zahnschmerzen – Patienten können nachts nicht mehr schlafen und ganze Bereiche im Mund sind extrem schmerz- und berührungsempfindlich. Wird eine Zahnentzündung nicht rechtzeitig behandelt ist der Zahn oft nicht mehr zu retten. Auch benachbarte Zähne können durch die Entzündung beschädigt werden. Gleichzeitig wird durch eine Ausschwemmung der Bakterien in die Blutbahn der gesamte Körper belastet: sogar an fern abgelegenen Stellen (z.B. an Herzklappen, künstlichen Gelenken, bei Schwangeren am wachsenden Baby und an vielen inneren Organen) können unerwünschte Komplikationen durch die bakterielle Infektion entstehen.

Zahnarzt Dr. Hoischen

Dr. Tomas Hoischen berät Sie gerne persönlich.

unter 089 / 26 44 54 oder per eMail

WAS GENAU IST EIGENTLICH EINE WURZELKANALBEHANDLUNG?

Zähne bestehen aus der im Mund sichtbaren Zahnkrone und aus einer oder mehreren Wurzeln, die sich unter dem Zahnfleisch im Kieferknochen befinden. Die Krone des Zahnes ist von einer dünnen Schicht Zahnschmelz umgeben. Der Zahnschmelz ist die härteste Substanz des Zahnes, quasi der Schutzmantel. Darunter kommt ein etwas weicherer Bereich aus Zahnbein (Dentin). Ganz im Inneren befindet sich der Zahnnerv in einer Nervhöhle und den Wurzelkanälen. Begleitet wird er von Blut- und Lymphgefäßen. Über die dünnen Wurzelkanäle ist der Zahnnerv an die Nerven und Blutgefäße des Kieferknochens angeschlossen.

Erkrankungen des Zahnes (Karies) oder Unfälle (Sturz, Schlag) können zu einer Nerventzündung führen. In Folge dieser Entzündung, die schmerzhaft oder auch schmerzlos ablaufen kann, können Bakterien über die Wurzelkanäle in Ihren Körper eindringen und akute oder chronische Entzündungen an den Wurzelspitzen im Kieferknochen verursachen. Diese Entzündungen alarmieren die körpereigene Abwehr – es bildet sich ein Eiterherd im Kieferknochen.

Hier kann eine Wurzelbehandlung schnell und sicher Abhilfe schaffen und den bakteriellen Entzündungsherd wieder sanieren.

Weitere Fragen zum Thema Wurzelkanalbehandlung

Treten bei einer Wurzelbehandlung Schmerzen auf?

In der Regel kann eine Wurzelbehandlung heute ohne Schmerzen erfolgen. Uns Zahnärzten stehen sehr effektive Verfahren zur lokalen Betäubung zur Verfügung. Auch bei stark entzündeten Zähnen ist es uns durch die Kombination verschiedener Anästhesie-Techniken möglich, Schmerzfreiheit zu erreichen.

Nach der Behandlung kann aufgrund der bestehenden Entzündung die Einnahme eines Schmerzmedikaments sinnvoll sein, bis die Infektion vollständig abgeklungen ist.

Kann mein Zahn mit einer Wurzelbehandlung sicher erhalten werden?

Eine gute Wurzelbehandlung benötigt Sorgfalt, ausreichend Zeit und Erfahrung des Behandlers. Moderne Techniken, spezielle Instrumente und optische Vergrößerungssysteme ließen die Erfolgswahrscheinlichkeit von Wurzelbehandlungen kontinuierlich steigen. Kein Zahn gleicht jedoch dem anderen. Anatomische Besonderheiten (z.B. sehr enge oder gekrümmte Nervkanäle, nicht ausreichend zugängliche und desinfizierbare Hohlräume oder aggressive Bakterienzusammensetzungen) können bei aller Sorgfalt den Erfolg der Behandlung einschränken. Daher kann es leider keine Garantie für den Erfolg bei einer Wurzelkanalbehandlung geben – die Ergebnisse wissenschaftlicher Studien zeigen jedoch sehr hohe Erfolgsaussichten zwischen 75% und 95% wenn alle zahnärztlichen Möglichkeiten ausgeschöpft werden.

Wie läuft die Nachsorge nach einer Wurzelkanalbehandlung

Nach Abschluss der Wurzelkanalbehandlung müssen die Zähne zuerst bakteriendicht mit einer verklebten Füllung verschlossen werden. Bei Seitenzähnen, die starker Belastung beim Kauen ausgesetzt sind, ist es ratsam, die Zähne mit einer Teilkrone oder Krone zu stabilisieren und damit vor einem Bruch zu schützen. Zudem müssen die wurzelbehandelten Zähne in regelmäßigen Abständen mit einem Röntgenbild kontrolliert werden, um ein Wiederauftreten der Entzündung an der Wurzelspitze auszuschließen.

Wie läuft die Wurzelkanalbehandlung ab?

Eine Röntgenaufnahme liefert uns vorab wichtige Informationen über das Wurzelsystem des Zahnes (Länge, Krümmung, Durchmesser der Kanäle, umgebende anatomische Strukturen, Entzündungsgrad der Wurzelspitze u.v.m.). Der Zahn wird durch den Zahnarzt untersucht und ggf. vorhandene Karies entfernt.

Trepanation/Öffnung der Nervhöhle:

Durch ein kleines Loch in der Kaufläche des Zahnes öffnen wir die Nervhöhle. Überreste des Nervgewebes werden sauber entfernt und die Eingänge zum Wurzelkanalsystem werden gesucht. Um die Kanäle zu finden, ist die optische Vergrößerung mit Lupenbrille oder Mikroskop absolut notwendig. Bei optimaler Ausleuchtung und unter starker Vergrößerung können selbst kleinste Kanaleingänge aufgefunden werden. In schwierigen Fällen kann eine dreidimensionale Röntgen-Aufnahme (DVT) zusätzliche Informationen über das Wurzelkanalsystem liefern.

In unserer Zahnarztpraxis stehen uns sämtliche modernen Geräte zur Verfügung.

Wurzelkanal-Aufbereitung:

Danach werden alle Wurzelkanäle mit speziellen biegbaren Feilen durchgängig gemacht. Die giftigen Zerfallprodukte des abgestorbenen Nervgewebes und die Bakterien werden aus dem Wurzelkanalsystem entfernt und die Wurzelkanäle gründlich gereinigt. Die Reinigung erfolgt mechanisch mit Instrumenten und Feilen. Sie wird mit unterschiedlichen medikamentösen Spüllösungen unterstützt. Diese Spüllösungen können mit Ultraschall im Kanal aktiviert werden, um sie auch in für Instrumente unzugängliche Bereiche zu transportieren. Der Einsatz hochflexibler Feilen aus einer speziellen Nickel-Titan-Legierung ermöglicht Zugang zu stark gekrümmten Kanälen. Mit einer ausgeklügelten Messtechnik (Endometrie) kann die Länge der Wurzelkanäle sicher bestimmt werden. So vermeiden wir unnötige Röntgenaufnahmen für Sie.

Je gründlicher es gelingt sämtliche Hohlräume des Wurzelkanalsystems zu reinigen, umso höher ist die Wahrscheinlichkeit für den Erhalt Ihres Zahnes. Leider verursachen die Spezial-Instrumente (z.B. Nickel-Titan-Feilen) hohe Kosten. Auch bezuschussen die gesetzlichen Versicherungen das Desinfizieren und die elektrische Längenbestimmung der Kanäle nicht. Hier entsteht daher in der Regel ein Eigenanteil für gesetzlich versicherte Patienten.

Medikamentöse Einlage:

Bei manchen Zähnen erfolgt im Anschluss eine medikamentöse Einlage im Wurzelkanal. Mit einem speziellen Medikament kann eine zusätzliche Desinfektion erreicht werden. Gerade bei sehr schmerzhaften Nerv-Entzündungen führt diese medikamentöse Therapie häufig zu einer schnellen Besserung der Beschwerden.

Wurzelkanal-Füllung:

Nach Entfernung der medikamentösen Einlage und nach abschließender Desinfektion müssen die Hohlräume des Wurzelkanalsystems vollständig dicht verschlossen werden. So kann eine erneute bakterielle Infektion der Kanäle vermieden werden.

Stabilisierung der Zahnsubstanz nach Wurzelbehandlung:

Durch die ursprüngliche Erkrankung des Zahnes und die notwendige Behandlung ist in der Regel viel Zahnsubstanz verloren gegangen. Daher ist es sinnvoll, die verbleibende Zahnsubstanz zu stabilisieren.

Basis für die Stabilisierung bildet ein Aufbau des Zahnes mit einer hochwertigen Kunststoff-Füllung. Diese Verklebung reicht bis in die Wurzelkanäle hinein und festigt den Zahn zusätzlich.

Abschließend ist es besonders im kaubelasteten Seitenzahnbereich sinnvoll, den wurzelbehandelten Zahn mit einer stabilisierenden Teilkrone oder Krone zu versorgen, um einer Rissbildung bestmöglich vorzubeugen.

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